10 relevante SEO-Trends für 2016

Mit dem Ziel, möglichst relevante Ergebnisse zu liefern, optimiert Google seinen Suchalgorithmus ständig. Die Nutzer stehen dabei im Mittelpunkt: Google analysiert, wonach sie suchen, wie sie mit den Suchergebnissen interagieren, von welchen Endgeräten aus sie eine Anfrage starten und wie hilfreich die Informationen sind, die sie erhalten. Dies widerspiegelt sich in den aktuellen SEO-Trends für 2016.

 

Trend 1: Lokale Suche
Google pusht die lokale Suche, begrenzt aber gleichzeitig die Suchergebnisse der lokalen Unternehmen von sieben auf drei. Für lokal tätige Unternehmen und Detailhändler wird es im 2016 noch wichtiger, lokales Suchmaschinenmarketing zu betreiben und so für Suchende sichtbar zu sein.
Google beschränkt die Anzeige von lokalen Betrieben auf drei Einträge.

Trend 2: Mobile SEO
Seit April 2015 straft Google nicht mobileoptimierte Websites bei der Desktopsuche ab. Heute erfolgt über die Hälfte der Suchanfragen über mobile Geräte. Somit hat das Ausrichten von Inhalten auf verschiedene Bildschirmgrössen (z.B. durch responsive Webdesign) hohe Priorität.

Trend 3: Nutzersignale 
Die Nutzerfreundlichkeit von Websites wird durch die kommenden Algorithmus-Updates weiter an Bedeutung gewinnen. Eine lange Aufenthaltsdauer der Besucher oder häufiges Teilen und Weiterleiten von Inhalten wird von Google belohnt. Umgekehrt wirkt es sich negativ aus, wenn Besucher eine Seite schnell wieder verlassen und zur Suchmaschine zurückkehren (Bounces).

Trend 4: Backlinks 
Links von thematisch passenden externen Seiten beeinflussen das Ranking nach wie vor positiv. Doch im Zuge der steigenden Bedeutung von Nutzersignalen verlieren Backlinks an Bedeutung. Die Zeiten des unnatürlichen Linkbuilding sind damit definitiv vorbei.

Trend 5: Interaktive Inhalte 
Inhalte, mit denen die Nutzer interagieren können, beeinflussen eine gute Platzierung in den Ergebnislisten positiv. Einerseits durch die positive Bewertung durch Google, andererseits aber auch deshalb, weil sich Nutzer mit interaktiven Elementen intensiver auseinandersetzen und so länger auf der Website verweilen. Beispiele für solche Inhalte sind Quiz, interaktive Infografiken und andere Webapplikationen.

Trend 6: Organische Einträge 
Die Wirkung von organischen Einträgen sinkt. Gründe dafür sind, dass Google bezahlte Anzeigen optisch kaum mehr abgrenzt und viele Fragen der Nutzer über den Knowledge Graph in der rechten Bildhälfte der Ergebnisseite direkt beantwortet.

Trend 7: Kurze Ladezeit 
Die Ladezeit wird mit der zunehmenden mobilen Suche und steigenden Ungeduld der Nutzer nochmals wichtiger. Eine langsame Seite schlägt Websitebesucher in die Flucht und verschlechtert die Indexierung durch Google.

Trend 8: Hohe Content-Qualität
Die Bedeutung von hochwertigem, nutzenorientiertem Content nimmt weiter zu. In diesem Zuge geht Google aktiv gegen Seiten vor, die automatisiert erstellte, minderwertige Texte enthalten.

Trend 9: Bedeutung von Keywords
Mit der zunehmenden Fähigkeit von Google, Suchanfragen und Webtexte nach ihrer inhaltlichen Bedeutung zu beurteilen, verlieren Schlüsselbegriffe weiter an Wichtigkeit. Nichtsdestotrotz sollten die Begriffe, nach denen die Zielgruppe häufig sucht, in den wichtigen Textelementen auftauchen.

Trend 10: App-Store-Optimierung (ASO)
Bei mittlerweile mehr als 1’500’000 Apps wird es zunehmend wichtig, den Apps durch gut gewählte Suchbegriffe, Namen, Beschreibungen, Icons und Screenshots zu einer guten Platzierung bei der App-Suche zu verhelfen. Seit 2015 tauchen Apps zudem in den Ergebnislisten von Suchmaschinen auf.
Das App von WeatherPro im App Store erscheint als Eintrag in den Ergebnislisten von Google.


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